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„Wenn es dem
internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen
sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird
das Ergebnis nicht der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung
der jüdischen Rasse in Europa!"
Hitler, Januar 1939
„Israel betreibt eine Politik der Selbstzerstörung."
Die Zeit, Juni 2010
Vorweg möchten wir kurz die Ereignisse schildern, welche der
antisemitische Mob, gegen den wir heute demonstrieren, dieses Mal als
Aufhänger für seine Aktivitäten heranzieht:
1. Israel und Ägypten haben vor einer ganzen Weile beschlossen,
den Gazastreifen zu blockieren, da seine Bewohner die unerfreuliche
Angewohnheit hatten und haben, sich Raketen zu besorgen und diese auf
israelische Städte zu schießen.
2. Als sich am Montag eine von der islamische Terroristen
unterstützenden NGO IHH angeführte Flotte der Seeblockade näherte,
wurde sie von der israelischen Marine aufgefordert, entweder
umzukehren, oder den israelischen Hafen in Ashdod anzusteuern, von wo
aus die geladenen Güter nach einer Sicherheitsüberprüfung auf dem
Landweg in den Gazastreifen transportiert werden sollten. Diese
Aufforderung und weitere Warnungen wurden ignoriert.
3. Israelische Soldaten seilten sich auf das Schiff ab und wurden
sofort mit Metallstangen, Messern und Molotov-Cocktails angegriffen,
wogegen sie sich versuchten zu verteidigen, ohne von Schusswaffen
Gebrauch zu machen.
4. Nachdem mindestens einem Soldaten seine Schusswaffe entwendet und
auf die Soldaten geschossen wurde, erwiderten sie das Feuer. Hierbei
wurden mindestens sechs israelische Soldaten zum Teil schwer verletzt,
mindestens zehn Angreifer getötet und weitere verletzt.
5. Die Passagiere wurden, wie auch jene Passagiere der Begleitschiffe,
die die Identifikation und sofortige Ausreise verweigerten, in Israel
vorübergehend ins Gefängnis gebracht.
Jeder, der zur Beurteilung dieser Vorfälle andere Maßstäbe als seinen
antisemitischen Wahn verwendet, kommt möglicherweise zu dem Schluss,
dass das israelische Militär die Gewaltbereitschaft der Besatzung der
Mavi Marmara falsch eingeschätzt hatte, was zu dem inakzeptablen
Ergebnis führte, dass bei der Aktion mehrere Soldaten Verletzungen
erlitten. Vor allem muss er feststellen, dass die Türkei der IHH, einer
weltweit operierenden militant-islamischen Organisation, die unter
anderem Verbindungen zu Al Qaida unterhält, bei diesem Angriff auf
Israel logistisch und finanziell half. Der türkische
Ministerpräsident Erdogan, der Israel eines „blutigen Massakers“
bezichtigte, beschrieb die Maßnahmen der israelischen Armee gegen die
aus der Türkei kommende Propagandaflotte als Angriff „auf
internationales Recht, das Gewissen der Menschheit und den
Weltfrieden“. Er ist ein Islamnazi in der Tradition Arafats und
Ahmadinejads, der sich den am Montag von Syriens Präsidenten Baschar
al-Assad geäußerten Kriegsdrohungen anschloss, als er an die
israelische Bevölkerung gerichtet verlauten ließ, dass „es [das Entern
der Mavi Marmara durch israelische Soldaten] den Interessen Israels und
Eurem Frieden und Eurer Sicherheit schadet“. Erdogan hat es unter
bislang erfolglosem Widerstand seitens der kemalistischen Überreste im
Militär- und Verwaltungsapparat geschafft, die Türkei auf dem Weg zu
einer Führungsrolle in der islamischen Welt Ländern wie Iran und
Venezuela anzuschließen, die aktiv den islamischen Krieg gegen die
Juden unterstützen.
Da die Verwendung solcher nicht antisemitischen Maßstäbe – ganz
besonders in Europa - jedoch eine Ausnahme darstellt, sahen die
Reaktionen ein wenig anders aus. Die ganze Woche schon finden überall
auf der Welt antisemitische Ausschreitungen statt, die von der Hetze
der Regierungsvertreter und der Medien begleitet und angespornt werden.
Als repräsentatives Beispiel für den Rest der kompletten Parteien- und
Medienlandschaft Österreichs sei Gudrun Harrer, ihres Zeichens
Kommentarspaltenantisemitin des Standard, genannt. Sie ist erschüttert
über Israels „Lust am Eskalieren“ und tat am Montag in einem mit diesen
Worten überschriebenen Artikel (1) kund, wie wenig sie es
nachvollziehen
kann, dass Juden sich gegen Fanatiker, die sie zu ermorden suchen,
verteidigen, anstatt sich umbringen zu lassen, um dann als toter Jude
endlich jede Menge Freunde wie Frau Harrer zu haben.
Die IHH und die Fangemeinde der Hamas, die sich „Free Gaza“ nennt,
werden allerorten als Hilfsorganisationen beschrieben; wobei da aber
geholfen wird, nämlich beim Judenmord, wird genauso fleißig
verschwiegen, wie die getöteten Jihadisten zu „Zivilisten“ und
„Unschuldigen“ umgelogen werden. Statt von der Türkei fordert man allen
Ernstes von Israel Erklärungen für den Vorfall und verurteilt Israel
wieder einmal in einem UN-Gremium nach dem anderen, gefolgt von der
ganzen Palette der Menschenrechtsorganisationen, die stets auf ein
Neues ausführen, dass ihre Menschenrechte für Juden nicht gelten.
Die Obama-Regierung hat zuletzt am Freitag erneut bekräftigt, dass auch
die Zeiten, als wenigstens die USA an der Seite Israels standen, zu
Ende gehen und die Annäherung an den Islam fortgesetzt wird. Am
vergangenen Freitag bei der Nuclear Proliferation Treaty Review
Conference starteten 189 Staaten, darunter die USA, einen mit den
Durban-Spektakeln vergleichbaren politischen Angriff auf Israel, indem
sie jene anti-israelische und dementsprechend pro-iranische Resolution
verabschiedeten, deren einziger Zweck es ist, schon vorab den
bevorstehenden israelischen Militärschlag gegen iranische Atomanlagen
zu delegitimieren. (2)
Der Krieg um die Meinung der Welt ist vorbei. Israel hat ihn längst
gegen die Antisemiten aller Länder verloren. Den passenden Kommentar zu
dieser Feststellung schrieb ein Teilnehmer einer pro-israelischen
Demonstration am vergangenen Dienstag in New York unter seine
Israel-Flagge:
„It’s better to have a Jewish State that’s hated by the whole world
than an Auschwitz that’s loved by it.”
(3. Juni 2010)
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Anmerkungen:
(1) http://derstandard.at/1271377887870/Lust-am-Eskalieren
(2) Ausführlicher hierzu: Caroline B. Glick, Our
World: Ending Israel's losing streak, Jerusalem Post,
01.06.2010.
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